International – Besucher aus aller Welt an der Führungsakademie

 

Delegation aus Sri Lanka bei der Begrüßung an der 
Führungsakademie. (Führungsakademie der Bundeswehr/Lene Bartel)

Delegation aus Sri Lanka bei der Begrüßung an der Führungsakademie. (Führungsakademie der Bundeswehr/Lene Bartel)

 

Kontaktaufnahme mit Indischer Delegation vor dem Stabsgebäude der Führungsakademie (Führungsakademie der Bundeswehr/Lene Bartel)

Kontaktaufnahme mit Indischer Delegation vor dem Stabsgebäude der Führungsakademie (Führungsakademie der Bundeswehr/Lene Bartel)

 

Dezernat Protokoll mit seinen Akteuren organisiert Informationsbesuche für Delegationen aus aller Welt. (Führungsakademie der Bundeswehr/Marie Kellermann)

Dezernat Protokoll mit seinen Akteuren organisiert Informationsbesuche für Delegationen aus aller Welt. (Führungsakademie der Bundeswehr/Marie Kellermann)

 

 

 

 

 

 

Die Besucherliste der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) ist lang und erlesen. 2018 waren über 100 Besuchergruppen und internationale Delegation zu Gast an der höchsten militärischen Ausbildungseinrichtung der Bundeswehr. Auch im vierten Quartal 2019 liegen der Protokoll-Abteilung wieder jede Menge Anfragen und Anmeldungen von Besuchern und internationalen Delegationen vor.

Mit den überwiegend eintägigen Informationsbesuchen wollen sich die ausländischen Gäste einen möglichst genauen Einblick über die vielfältigen Aufgabenbereiche der Führungsakademie und des im vergangenem Jahr eröffneten „German Institute for Defence and Strategic Studies“ (GIDS), verschaffen. Besuchergruppen und internationale Delegationen aus der ganzen Welt kommen an die Führungsakademie der Bundeswehr in Blankenese. So hatten sich beispielsweise im September eine Delegation des General Defence Command and Staff College - dem Pendant zur FüAkBw - aus Sri Lanka und hochrangige Delegationen aus China und Israel über das Ausbildungsangebot und den Lehrbetrieb getreu des Mottos „Lebenslanges Lernen“ informiert. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung deutscher aber auch internationaler Offiziere und Stabsoffiziere in über 80 unterschiedlichen Fortbildungs- und Verwendungslehrgängen sowie zahlreichen Seminaren ist die Hauptaufgabe der Akademie.

Die bedeutendsten Lehrgänge an der FüAkBw sind der zweijährige Lehrgang General-/Admiralstabsdienst National (LGAN) und der einjährige Lehrgang General-/Admiralstabsdienst International (LGAI), an dem neben deutschen Teilnehmern vorwiegend Soldaten aus den verschiedensten  Ländern, die nicht der EU oder der NATO angehören, ihre Ausbildung erhalten.

Die überwiegende Mehrzahl der Lehrgänge und Seminare an der Führungsakademie dauern jedoch nur ein bis zwei Wochen und dienen der Fort- und Weiterbildung der Bundeswehrangehörigen und interessierten zivilen Führungskräften.   

 

Alles muss klappen wie am Schnürchen

Für einen reibungslosen Ablauf aller offiziellen Besucher und Delegationen ist Oberstleutnant Dirk Nickels mit seinem Protokoll-Team verantwortlich. Er trifft mit seinen Mitarbeitern bereits im Vorfeld mit den jeweiligen Ansprechpartnern, den Militärattachés und den Botschaften die nötigen Absprachen, um dem Informationsbedarf der Besucher zu entsprechen. Je nachdem, welcher Teilstreitkraft die Besuchergruppen angehören, liegt das Hauptinteresse auf der Ausbildung von Heeres-, Luftwaffen- oder Marinesoldaten. Wann immer es möglich ist, berücksichtigt die Protokoll-Abteilung bei der Planung der Besuchsprogramme auch nachgefragte Sonderwünsche. Neben der obligatorischen Besichtigung verschiedener Hamburger Sehenswürdigkeiten werden auch ganz banale Wünsche, wie ein Spaziergang am Uferweg der Elbe oder im Blankeneser Treppenviertel, berücksichtigt. Zudem nutzen viele der ausländischen Gäste gerne die Möglichkeit, sich von der deutschen Küche einen eigenen kulinarischen Eindruck zu verschaffen und für die Familien zu Hause kiloweise Schokolade, Gummibärchen und andere Süßigkeiten einzukaufen.

Mit Langeweile in der Protokoll-Abteilung ist auch in den nächsten Wochen nicht zu rechnen, da sich bereits weitere Delegationen aus Tunesien und Frankreich angekündigt haben. Zudem wird der Besucherstrom eher zunehmen, da es ein wichtiger Auftrag der Führungsakademie ist, mit möglichst vielen Nationen und nationalen Institutionen in den Austausch und Dialog zu treten.

 

 

 

Autor: Führungsakademie der Bundeswehr/Claus Rosenbusch