„Gesund leben – Gesund arbeiten – Gesund bleiben“

 

Gemeinsam gegen Blutkrebs: Die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg möchte Betroffenen in dieser Situation helfen. Die Führungsriege um Generalmajor Oliver Kohl (Mitte), die Brigadegeneräle Boris Nannt (Zweiter von rechts) und Holger Neumann (Zweiter von links) als auch Oberstleutnant i.G. Oliver Muhs (links) und die Zivilangestellte Dr. Victoria Eicker haben sich bereits bei der DKMS registriert. (Foto: Führungsakademie der Bundeswehr/Marie Kellermann)

Gemeinsam gegen Blutkrebs: Die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg möchte Betroffenen in dieser Situation helfen. Die Führungsriege um Generalmajor Oliver Kohl (Mitte), die Brigadegeneräle Boris Nannt (Zweiter von rechts) und Holger Neumann (Zweiter von links) als auch Oberstleutnant i.G. Oliver Muhs (links) und die Zivilangestellte Dr. Victoria Eicker haben sich bereits bei der DKMS registriert. (Foto: Führungsakademie der Bundeswehr/Marie Kellermann)

 

Sportlich geht es am Mittwoch, 16.Oktober, in der Clausewitz-Kaserne zu: Denn dann findet von 8 bis 16 Uhr der Tag des Gesundheitsbewusstsein statt. (Foto: Bundeswehr/Marco Dorow)

Sportlich geht es am Mittwoch, 16.Oktober, in der Clausewitz-Kaserne zu: Denn dann findet von 8 bis 16 Uhr der Tag des Gesundheitsbewusstsein statt. (Foto: Bundeswehr/Marco Dorow)

 

Mit diesem Plakat lädt die Führungsakademie der Bundeswehr Lehrgangsteilnehmende, Dozenten, Führungspersonal und Mitarbeiter zum Tag des Gesundheitsbewusstseins ein. Auch Angehörige aus der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne (GBK) und der Reichspräsident-Ebert-Kaserne (REK) sind herzlich willkommen. (Plakat: Führungsakademie der Bundeswehr)

Mit diesem Plakat lädt die Führungsakademie der Bundeswehr Lehrgangsteilnehmende, Dozenten, Führungspersonal und Mitarbeiter zum Tag des Gesundheitsbewusstseins ein. Auch Angehörige aus der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne (GBK) und der Reichspräsident-Ebert-Kaserne (REK) sind herzlich willkommen. (Plakat: Führungsakademie der Bundeswehr)

 

„Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“: Mit dieser Kampagne wirbt DKMS um neue Spender. Die Führungsakademie führt am Tag des Gesundheitsbewusstseins eine Typisierungsaktion durch. (Foto: Valéry Kloubert/DKMS)

Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“: Mit dieser Kampagne wirbt DKMS um neue Spender. Die Führungsakademie führt am Tag des Gesundheitsbewusstseins eine Typisierungsaktion durch. (Foto: Valéry Kloubert/DKMS)

 

 

 

 

 

 

Die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) ist in Bewegung – nicht nur was den Ausbau der Lehre betrifft. Denn am Tag des Gesundheitsbewusstseins, am 16. Oktober von 8 bis 16 Uhr, dreht sich in der Clausewitz-Kaserne alles um die körperliche und mentale Fitness von Lehrgangsteilnehmenden, Dozenten, Führungspersonal und Mitarbeitern. Auch Angehörige aus anderen Kasernen der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne (GBK) und der Reichspräsident-Ebert-Kaserne (REK) sind herzlich willkommen.

Mannschaften treten gegeneinander an

Der Tag selbst steht unter dem Motto „Gesund leben, gesund arbeiten, gesund bleiben“ und beinhaltet Elemente vom "Tag der Gesundheit/Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)" und "Tag des Teamsports". So gibt es beispielsweise Angebote für Mannschaften, die sich aus Lehrgangsteilnehmenden des General- und Admiralstabsdienstes National (LGAN), aus Lehrgangsteilnehmenden des General- und Admiralstabsdienstes International (LGAI), aus Angehörigen des Stabes, des Direktorates Strategie und Fakultäten sowie des Direktorates Ausbildung zusammensetzen. Bei gutem Wetter können diese unter anderem ihre Schnelligkeit bei Laufwettbewerben auf dem Sportplatz unter Beweis stellen, beim Fußball um Tore kämpfen oder ihre Kräfte beim Tauziehen messen. Bei schlechtem Wetter werden viele dieser Angebote in die Sporthalle verlegt und es ist zudem noch ein Tanzwettbewerb geplant.

Angebote mit ungewöhnlichen Namen

Doch auch weitere Angebote mit eher ungewöhnlichen Namen warten auf Mitarbeiter der FüAkBw und Angehörige der GBK und REK. Bei „Ernst – Oh je mein Rücken“ können Interessierte den „Rückenschmerzsimulator“ testen und herausfinden, welche Bewegungen Schmerzen verursachen. Das Ziel dahinter: Es werden anschließend Übungen verraten, wie sich der Betroffene rückengerecht Bücken kann. Ein weiteres Angebot trägt den Namen „Gert – wie fühlt es sich im Alter an“. Mit einem Alterssimulationsanzug, der aus einer Gewichtsmanschettenweste, einer Brille und weiteren Komponenten besteht, erfahren die Teilnehmenden, wie schwer es ist, im Alter entsprechende Aufgaben zu bewältigen. Zudem können Mitarbeiter an einem Wirbelsäulenscreening teilnehmen und so die Krümmung ihrer Wirbelsäule bestimmen lassen.

Ziel: Gesundheit fördern

Doch warum braucht es das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ überhaupt? „Das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“ hat zum Ziel, die Gesundheit der Bundeswehrangehörigen zu erhalten, zu schützen und zu fördern und sich dadurch positiv auf Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten auszuwirken“, heißt es im jüngsten Nachhaltigkeitsbericht des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr. Es werde sich konkret für einen Arbeitsplatz eingesetzt, der für die Gesundheit förderlich ist.

Mit einem Wattestäbchen Leben retten

Neben der eigenen sportlichen Betätigung können die Teilnehmenden aber auch etwas für andere Menschen tun: Die Führungsakademie der Bundeswehr führt in Zusammenarbeit mit DKMS am Tag des Gesundheitsbewusstseins eine Typisierungsaktion durch. Alle 15 Minuten erkrankt laut DKMS ein Mensch in Deutschland an Blutkrebs. Betroffene können mit einer Stammzellspende gerettet werden. Dafür müssen jedoch die Gewebemerkmale von Spender und Patient übereinstimmen. Keine leichte Aufgabe: „Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, liegt bei 1 zu 20.000 bis zu eins zu mehrere Millionen“, heißt es in einer DKMS-Broschüre. Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto größer ist die Chance, einem Betroffenen zu helfen. Interessierte im Alter zwischen 17 und 55 Jahre können an der Aktion teilnehmen.

Die Registrierung dauert rund fünf Minuten: Mithilfe eines Wattestäbchens werden aus der Wange Gewebemerkmale entnommen. Zudem gilt es eine Einverständniserklärung zu unterschreiben. Anschließen wird beides an ein Labor geschickt und der potenzielle neue Spender in die Stammzellspenderdatei aufgenommen.

Hier gibt es weitere Informationen zur Stammzellspende:

Link zur Broschüre DKMS   

Link zur Internetseite DKMS                                                                                                                                                                                                                            

 

Autorin: Führungsakademie der Bundeswehr/Sophie Düsing