Autor: Frank Hölzner; Fotos: Bundeswehr / Bundespolizei

Hamburg, 10.10.2018

Fallschrimsprungtraining des KSK in Arizona (USA)

Spezialkräfte der Bundeswehr beim Tag der Bundeswehr 2018

Kampfschwimmer der GSG 9 der Bundespolizei

 

 

 

„Entscheidungsträger in den Spezialkräften persönlich kennenzulernen, das ist unbezahlbar“, so bewertete ein Teilnehmer die dreitägige Veranstaltung „Einsatzgrundsätze und Führung von Spezialkräften“ an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Mitte September tauschten sich zahlreiche Teilnehmer aus dem In- und Ausland über Stand und Entwicklung der Spezialkräfte aus. Die Führungsakademie  diente dabei als Plattform der Netzwerkpflege und des Wissenstransfers.

Nahezu alle Bereiche zu Gast an der Führungsakademie

„Ich freue mich, dass insbesondere die Führungskräfte der Spezialkräfte immer wieder teilnehmen und ihr Wissen teilen“, sagt Oberstleutnant i.G. Frank Hölzner. Er ist Dozent für Einsatzgrundsätze und Führung von Spezialkräften an der Führungsakademie und hat diese Veranstaltung vorbereitet. So standen unter anderem der Kommandeur der GSG 9 und Chef des Stabes der Abteilung Spezielle Operationen der Bundeswehr Rede und Antwort. Teilnehmer und Referenten stammten aus dem Auswärtigen Amt, dem Bundeskriminalamt, der Bundespolizei, dem Bundesministerium der Verteidigung und aus verschiedenen Bereichen der Bundeswehr wie zum Beispiel dem Einsatzführungskommando, dem Luftwaffentruppenkommando oder dem Kommando Spezialkräfte Marine und Heer sowie dem Heeresverbindungsstab 12 aus North Carolina beim United States Army Special Operations Command.  

Aktuell und informativ

Die Themenauswahl war vielfältig. Die Vorträge reichten von der operativen Ebene wie zum Beispiel „Die neue Führungseinrichtung der Spezialkräfte der Bundeswehr“ über die taktische Ebene wie beispielsweise „Ausrüstungsentwicklung für die Männer und Frauen im Einsatz“ bis hin zur strategischen Ebene wie zum Beispiel „NATO Special Operations Headquarters“. „Selbst als Dozent erhalte ich selten die Möglichkeit, mich so komprimiert, fundiert und aus erster Hand über aktuelle Trends und Themen in den Spezialkräften zu informieren“, sagt Oberstleutnant Hölzner.

„Netzwerken“ gewünscht

Die Spezialkräfte in der Bundeswehr und der Bundespolizei  entwickeln sich mit ihren unterstützenden Bereichen laufend weiter. Umso wichtiger wird im Rahmen einer „Vernetzten Sicherheit“ der regelmäßige Erfahrungsaustausch. Dieses stellten die Teilnehmer während der einzelnen Vorträge, den sich daran anschließenden Diskussionen und in den Pausengesprächen fest. Gleichzeitig vertieften und erweiterten sie ihre beruflichen Netzwerke. Die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg  fördert auch mit dieser Veranstaltung den Gedankenaustausch auf strategischer Ebene und trägt so dazu bei, alle Experten und Akteure im Bereich Sicherheit noch besser zu vernetzen. Die Qualität des Moduls „Einsatzgrundsätze und Führung von Spezialkräften“ fasste ein Teilnehmer am Ende der drei Tage zusammen: „Eine Hochwertausbildung, die keine Wünsche offen lässt.“