Autor: Andreas Aschert; Fotos: Katharina Roggmann

Hamburg, 27.04.2018

Der Drogenspürhund veranschaulichte die Tätigkeitsfelder der Feldjäger in der Bundeswehr

Der Drogenspürhund veranschaulichte die Tätigkeitsfelder der Feldjäger in der Bundeswehr

Ein Blick hinter die Kulissen der Medientechnik

Ein Blick hinter die Kulissen der Medientechnik

Soldateninnen vom Landeskommando Hamburg standen den Mädchen Rede und Antwort

Soldateninnen vom Landeskommando Hamburg standen den Mädchen Rede und Antwort

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr fand der bundesweite Girls’Day an der Führungsakademie der Bundeswehr statt. Rund 40 Mädchen interessierten sich an diesem Tag für die Bundeswehr und meldeten sich über die Homepage der Girls-Day-Initiative für die Clausewitz-Kaserne an. Nicht nur aus Hamburg kamen sie als Gäste. Auch aus Schleswig-Holstein (Quickborn) und Niedersachen (Winsen) fanden sie den Weg in Führungsakademie.

Schon nach der ersten Vorstellung des Tagesablaufs, militärisch pünktlich um Null-Neunhundert (9 Uhr), und der ersten Station war ein Fazit der Mädchen: „Das ist total vielseitig hier.“ Manche von ihnen waren in den Jahren zuvor schon einmal bei der Bundeswehr.

Medientechnik mal anders

Medientraining, Grüne Wand (Greenwall) und Videoteams bei der Bundeswehr waren für sie eine neue Erfahrung. Die eine oder andere traute sich auch vor die Kamera und stellte an dem Beispiel einer Wetterkarte fest, dass es einiger Übung bedarf vor so einer „Greenwall“. Im Dienstbetrieb wird die Aufzeichnungstechnik aber für beispielsweise Interviewtrainings der Lehrgangsteilnehmer der FüAkBw genutzt, weniger zur Darstellung einer Wetterkarte.

Spürhund "Olaf" ein treuer Begleiter

„Besonders spannend war der Spürhund der Feldjäger“, so eine Teilnehmerin zu einer anderen Station des Tages, wo den Mädchen der Drogenspürhund der Feldjäger gezeigt wurde. Mit dem Tätigkeitsfeld der Feldjäger, also der Militärpolizei, bekamen sie bei diesem Mädchenzukunftstag gezeigt, wie Einsatzfahrzeuge der Militärpolizei aussehen oder wie umfangreich die Ausrüstung für die Kontrolle von Menschenmengen und gewalttätigen Ausschreitungen oder auch Crowd and Riot Control (CRC) ist. Sie wird benutzt, beziehungsweise angelegt im Raum- und Objektschutz.

Soldatinnen stehen Rede und Antwort

Das Landeskommando, das über einen Frauenanteil von circa 24 Prozent verfügt, konnte mit fünf Soldatinnen die Fragen der jungen Mädchen beantworten. Das Landeskommando kümmert sich unter anderem um militärische Schiffe, die Hamburg besuchen. Es betreibt aber auch im Rahmen der Informationsarbeit den regionalen Facebook-Auftritt der Bundeswehr. Mit diesem Soizal Media Medium lagen sie auf der Höhe der Zeit der rund 40 Mädchen, für die Instagram, Snapchat und YouTube keine Unbekannten sind.

Hörte man sich während des Tages bei den Mädchen um, so waren diese sehr interessiert und stellten Fragen zu Risiken, Einsätzen und Berufschancen. Sie nutzten den Girl’s Day in seiner vollen Funktion, um sich über mögliche künftige Berufe zu orientieren. Aber auch Wünsche wurden an das Projektteam der Clausewitz-Kaserne herangetragen. So wurde von einigen die Marine vermisst, obwohl die Elbe nicht so weit entfernt ist. Gute Anregungen, die beim nächsten Mal berücksichtigt werden.