Autor: Thorsten Kodalle; Fotos: Katharina Roggmann

Hamburg, 03.04.2018

Teilnehmer im gemeinsamen Austausch

Teilnehmer im gemeinsamen Austausch

Dr. Jan Spitzner und Prof. Dr. Matthias Meyer beim Vortrag

Dr. Jan Spitzner und Prof. Dr. Matthias Meyer beim Vortrag

Get-together - Experten und Teilnehmer im Gespräch

Get-together - Experten und Teilnehmer im Gespräch

 

 

 

 

 

 

 

Das achte Tagesforum „Zukunftsorientierte Steuerung“ fand Anfang März 2018 unter dem Titel „Zukunftsorientierte Steuerung in der Logistik – besser vorbereitet sein mit Simulationen“ statt. Ausgerichtet wurde dieses Anfang März in Hamburg vom Institut für Controlling und Simulation der TU Hamburg, von Spitzner Consulting und der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw). Experten und Praxisanwender aus Wirtschaft, Wissenschaft und Militär tauschten ihre Erfahrungen zum Einsatz von Simulationen im Bereich Logistik aus. Die Teilnehmer konnten am Vormittag des Tagungstages in drei parallelen Modulen praktische Erfahrungen im Einsatz von verschiedenen Simulationsmethoden für Fragestellungen in der Logistik sammeln.

Unterschiedliche Themenkomplexe

Ein Themenkomplex behandelte die "Strategische Steuerung von Supply Chains mit System Dynamics", das von Prof. Dr. Andreas Größler geleitet worden ist.
Ein weiterer Komplex thematisierte "Perspektiven von Modellbildung und Simulation in Produktion sowie ziviler und militärischer Logistik", das Professor Dr. Oliver Rose und René Kleint zielführend leiteten. In einem dritten Bereich führten Hans Steensma und Marc Falgerin das Simulationsspiel Logistics Wargame "Operation Joint Support" durch. Nach der Mittagspause wurde das Leitthema in vier Fachvorträgen weiter bearbeitet.

Auswirkungen aktueller Trends

Im Rahmen dieser Tagung beschäftigte sich Professor Kersten mit dem Einsatz von Simulationen in der Logistik. Er hinterfragte Auswirkungen aktueller Trends und innovativer Technologien auf die Logistik. Dabei zeigte er auf, wie Simulationen insbesondere bei der Antizipation dieser Auswirkungen unterstützen können.
Industrieunternehmen setzen auf Simulationen bei der Entwicklung und Bewertung von Strategien. Frau Isabel de la Camp vom Konzernmanagement und Innovationsmanagement der Lufthansa Group zeigte anschaulich an ihren Erfahrungen, welche Vorteile sich daraus speziell für Innovationsstrategien bei der Lufthansa ergeben.

Logistik in der Bundeswehr

Das logistische System der Bundeswehr verbindet alle Organisationsbereiche der Bundeswehr, stellt in gewisser Weise das Rückgrat der Bundeswehr dar. Schnell steht die Frage nach logistischen Bedarfen bei militärischen Einsatzoptionen im Raum. Oberst i.G. Hans Peter Fennel vom Logistikkommando der Bundeswehr und Korvettenkapitän d.R. Dr. Arnd May stellten hierzu vor, wie logistische Bedarfe für Einsätze und Gesamtauftrag der Bundeswehr analysiert und rechnerisch abgeschätzt werden können.
In der Kontraktlogistik spielen insbesondere Fragen nach dem optimalen Standort und dem sinnvollen Automatisierungsgrad eine wichtige Rolle. Wie hier­bei Simulationen wirkungsvoll unterstützen können, zeigten Steffen Scholz und Herr Dr. Björn Großmann von DB Schenker anhand von Praxisbeispielen.
Bei einem abschließenden Get-together bot sich den Experten und Teilnehmern des Forums gute gelegenheiten, sich weiter austauschen. Diese Möglichkeit wurde ausgiebig genutzt.
 

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