Autor: Stefan Berger; Fotos: Katharina Roggmann

Hamburg, 12.12.2017

Kapitän zur See Straus begrüßt die Gäste des Jahresempfangs der Marine

Die Uniform verbindet - nationale und internationale Marineuniformträger sind zahlreich vertreten

 Die Jazz-Combo des Marinemusikkorps Kiel sorgt für anregende musikalische Unterhaltung

 Zivile und militärische Besucher im regen Austausch


 

 

 

 

Das Jahrestreffen der Marine hat traditionell einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Führungsakademie. Seit Beginn dieser Veranstaltungsreihe ist es das Forum für den offenen Austausch über aktuelle Themen des maritimen Soldatenberufs. Auch in diesem Jahr fand sich wieder neben allen Trägern des „blauen Tuches“ aus den verschiedenen Lehrgängen und Nationen an der Führungsakademie und dem Stammpersonal eine Vielzahl von Gästen und Freunden aus Militär, Gesellschaft und Wirtschaft zum Meinungsaustausch im Beck-Saal ein.

Zivil-militärischer Austausch

„Für uns Marinesoldaten an der Führungsakademie ist dieser Abend wertvoll und wichtig“, betonte der Gastgeber, Kapitän zur See Henning Straus, Fakultätsleiter Marine und Beauftragter des Inspekteurs der Marine an der Führungsakademie der Bundeswehr. „Es ist eine der wenigen Gelegenheiten, sich einmal außerhalb des dienstlichen Rahmens zu treffen, um interessante und weiter bildende Gespräche zu führen.“ Gerade die Führungsakademie der Bundeswehr hier in Hamburg sei dafür besonders geeignet, stellte der Leiter der Fakultät Marine weiter fest: „Existieren hier doch nicht nur theoretische Vorstellungen zu zivil-militärischen Beziehungen, sondern wie hier deutlich sichtbar auch praktische Umsetzungen.“

Markenbotschafter

Mittlerweile schon traditionell unterstützt wurde der Empfang auch in diesem Jahr durch die Jazz-Combo des Marinemusikkorps Kiel unter der Leitung von Oberstabsbootsmann Jens-Peter Glau. So zielten an diesem Abend auch viele der geführten Gespräche auf die so genannten „Botschafter aus der Gesellschaft“ ab Auf die Reservedienstleistenden, Unternehmer oder Angehörige aus anderen Ressorts des öffentlichen Dienstes. Mit ihrer Fachexpertise fördern und unterstützen sie die aktuelle Ausbildung der Marineoffiziere an der Führungsakademie durch Kooperation und Wissensaustausch.

Offen der Zukunft entgegen

„Durch die Zusammenarbeit mit anderen, so wie wir es seit Jahren erfolgreich praktizieren, gewinnt unsere Bundeswehr täglich an Gestaltungskraft hinzu“, stellte Straus fest. So ist mit der Bundeswehr eine moderne Armee entstanden, die einzigartig ist. Ihre Traditionen und Werte gilt es zu wahren. In diesem Sinne arbeitet auch die Fakultät Marine hier an der höchsten militärischen Ausbildungsstätte der Bundeswehr weiter an der Professionalisierung und einer zeitgemäßen Ausbildung für die zukünftigen Generalstabs-/Admiralstabsoffiziere mit.

Veränderungsbereitschaft

Dazu bedarf es jedoch laut Straus bei allen der Offenheit, Veränderungsbereitschaft und eines zukunftsorientierten Bewusstseins, ohne voreilig alles vermeintlich Alte oder Überholte über Bord zu werfen. Die Gäste genossen bei erstklassiger Musik anregende Gespräche sowie eine hervorragende Küche – ein inspirierender Abend für alle Beteiligten. Damit hat die Fakultät Marine den Angehörigen der Führungsakademie sowie ihren Gästen den Abschluss des Jahres würdig ausklingen lassen.