Autor: Christoph Weigmann; Fotos: Katharina Roggmann

Hamburg, 07.12.2017

General a.D. Hans-Lothar Domröse beim Vortrag

Die drei Delegationen des trilateralen Fachgespräches

Die Seminarteilnehmer nach getaner Planung

Generalleutnant Norbert Gehart, Konteradmiral Carsten Stawitzki, Ministerialdirgentin Alice Greyer-Wieninger, Martin Stocker (v.l.n.r.)

Eine gelebte Tradition: In der letzten Novemberwoche haben sich die Delegationen aus Deutschland, Österreich und der Schweizerischen Eidgenossenschaft erneut zu ihrem regelmäßigen Treffen und zum Austausch über die Themen Immobilienmanagement, Umweltschutz und Dienstleistungen getroffen. Dieses Mal an der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in Hamburg. Die hochkarätig besetzte Gruppe wurde auf der letzten Etappe ihres Besuchsprogramms von Konteradmiral Carsten Stawitzki begrüßt. Nach einem Eintrag in das Gästebuch der Führungsakademie und einem kurzen Einführungsstatement durch den Kommandeur hat Oberst i.G. Martin Simberg die Besuchsdelegationen in einem prägnanten Vortrag über den Auftrag und die aktuelle Situation der Führungsakademie der Bundeswehr informiert. Ausführlich ist er auf die Erweiterung der FüAk mit der Neugliederung und die Weiterentwicklung der Führungsakademie zu einer Denkfabrik eingegangen. Auch die Umsetzung neuer Akzente in der Lehre, wie die Kompetenzorientierte Ausbildung, nahm einen wichtigen Stellenwert ein.

Langes Tagungsprogramm

Die diesjährige Gastgeberin des Treffens war Ministerialdirigentin Alice Greyer-Wieninger, Abteilungsleiterin Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) am Bundesministerium für Verteidigung, mit weiteren Delegationsmitgliedern des BMVg. Die österreichische Delegation wurde von Generalleutnant Norbert Gehart, Leiter der Sektion III Bereitstellung im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport der Republik Österreich, angeführt. Die dritte Delegation war die schweizerische, die durch Martin Stocker, Leiter Armasuisse Immobilien und Vizedirketor im Eidgenössischen Department für Verteidigung vertreten worden ist.

Seit 2011 tagt dieses Gremiumim jährlich abwechselnd in einem der drei vertretenen Länder. Im Mittelpunkt dieser Gespräche steht der regelmäßige Erfahrungsaustausch. Nach dem Aufenthalt an der Führungsakademie sind die jeweiligen Delegationen in ihre Heimatländer und Standorte zurückgefahren. Eine angefüllte Tagungswoche ging zu Ende.