Autor: Matthias Friedrich; Fotos: Colin Schramm / FüAkBw

Hamburg, 20.09.2017

Hauptmann Körner im Gespräch

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Virtuelle Realität erleben - modern Technik zum Ausprobieren

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Die Keynotes sorgen stets für einen vollen Hörsaal

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Impressionen vom (Aus)Bildungskongress: Ein Blick von oben

Impressionen vom (Aus)Bildungskongress: Ein Blick von oben

An der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/ UniBw HH) hat der 4. (Aus)Bildungskongress der Bundeswehr unter dem Motto „Biografien 4.0?! – (Aus)Bildung, Arbeit und Organisationsentwicklung im Wandel gestalten“ stattgefunden. Der Schwerpunkt: Digitalisierung. Die Führungsakademie der Bundeswehr (FüAk) hat sich als höchste militärische Ausbildungseinrichtung mit einem Messestand beteiligt. Neben allgemeinen Informationen über die Akademie haben die Angehörigen der FüAk in diesem Jahr das Modulangebot in den Mittelpunkt gestellt, weil es besonders vielfältig ist.

Breites Angebot

Die FüAk bietet pro Jahr über 80 unterschiedliche Module an, die durchschnittlich fünf Tage dauern. Das Portfolio reicht von „Führung und Einsatz von Streitkräften“ über „Individuelle Führungskompetenzen“ und „Grundbetrieb Bundeswehr“ bis zu „Staaten, Gesellschaft, Militär“. Ausführliche Informationen zu den Modulen finden Sie hier.Viele Seminare richten sich auch an Zivilisten, sowohl in der Bundeswehr als außerhalb.

Vielseitige Informationsmöglichkeiten

„Die FüAk beteiligt sich an der Ausbildungsmesse auch deshalb mit einem Stand, weil sie sich damit auf dem Arbeitgebermarkt positioniert und nach außen signalisiert: Wir haben die Treiber des Wandels erkannt und stellen uns offen der Diskussion – jeder kann hier mit uns in Kontakt treten“, erklärt Oberst i.G. Martin Simberg, der Leiter im Ausbildungs- und Prozessmanagement der FüAk ist. Welche Wichtigkeit die volatile Arbeitsmarktlage und das lebenslange Lernen für die Bundeswehr hat, betonte Generalleutnant Eberhard Zorn, Abteilungsleiter Personal im Bundesministerium der Verteidigung, der den Kongress eröffnete.

Alles 4.0?!

Zahlreiche militärische und zivile Redner und Aussteller haben ihren Weg nach Hamburg gefunden. Die Digitalisierung in der Bildung ist das Hauptthema, das alle Teilnehmer bewegt. Wie der Bedarf der Industrie 4.0 an das Personal ist, wie die Bundeswehr ihre Ausbildungseinrichtungen fit für die Digitalisierung macht oder wie die militärische Führung unter dem „Diktat“ der Digitalisierung aussieht – all diese nicht leicht zu beantwortenden Fragen greifen unter anderem das Bildungszentrum der Bundeswehr, Vertreter verschiedener Truppenschulen, die Bw Consulting und zahlreiche Universitäten auf.

Mehrwert der Messe

Als Weiterentwicklung des ehemaligen Fernausbildungskongresses der Bundeswehr ist die neue Messeform stärker als früher zukunftsorientiert: Eine wissenschaftliche, aber auch praxisorientierte Tagung wird durch eine Fachausstellung abgerundet und bietet damit gleich zwei Perspektiven, um sich dem Thema Bildung in der Bundeswehr zu nähern. Der Kenntnisstand kann zum einen in zahlreichen Vorträgen auf den neusten Stand gebracht werden. Außerdem können Interessierte das persönliche Bildungsnetzwerk im Gespräch am Messestand erweitern.

Berufsbegleitender Master

Einen passenderen Rahmen als den (Aus)Bildungskongress hätte die Verleihung der Masterurkunden für die Studenten des Studiengangs „Militärische Führung und internationale Sicherheit“ (MFIS) nicht finden können: Am zweiten Kongresstag wurden die Absolventen des nationalen General- und Admiralstabslehrgangs von der FüAk mit den lange ersehnten Urkunden ausgezeichnet und unterstrichen damit nicht nur die Theorie des lebenslangen Lernens, sondern auch die gute Zusammenarbeit zwischen HSU und Akademie. Im nächsten TOP-Thema berichten wir ausführlich über die MFIS-Verleihung.