Autor: Inka v. Puttkamer ; Fotos: Katharina Junge

Hamburg, 03.07.2017

Beide Kommandeure hören gebannt zu

Admiral Sakata beim Eintrag ins Gästebuch

Handschlag auf das freundschaftliche Verhältnis

Admiral Stawitzki mit der japanischen Delegation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine 30-köpfige Delegation vom „Joint Staff College“ (JSC) in Tokyo, dem japanischen „Counterpart“ der Führungsakademie, ist von weit her nach Deutschland gereist. Berlin und Hamburg standen auf dem Programm. Unter Leitung des Kommandeurs des JSC, Vizeadmiral Ryuzo Sakata, waren die Lehrgangsteilnehmer hierher gekommen, um sich in Deutschland weiterzubilden.

Breit gefächertes Programm

Der Kommandeur der Führungsakademie, Konteradmiral Carsten Stawitzki, begrüßte die Delegation und begleitete sie bei ihrem Programm an der Akademie, nachdem diese bereits das Bundesministerium der Verteidigung in Berlin und den „Wald der Erinnerung“ in Potsdam besucht hatte. In Hamburg standen die Ausbildung der nationalen General- und Admiralstabsoffiziere sowie das Weiterbildungsangebot für die Ebene der Oberste und Kapitäne zur See durch die breitgefächerte Modullandschaft der Führungsakademie im besonderen Interesse. Des Weiteren ging es um die Grundidee des breit aufgestellten General-/Admiralstabsoffiziers als Berater der politischen Leitungsebene.

Gegenseitiges Interesse

Der japanische Lehrgangsteilnehmer, der zurzeit den internationalen Lehrgang General-/ Admiralstabsdienst besucht, konnte seine Erfahrungen hautnah und authentisch an die japanische Führung weitergeben. Diese Möglichkeit zum Austausch wurde rege genutzt – auch in die andere Richtung. Die japanische Akademie steuerte nämlich selbst einen Vortrag zur derzeitigen sicherheitspolitischen Lage aus japanischer Sicht bei.

Feierlicher Höhepunkt

Der Höhepunkt des Tages war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen den beiden Akademien. Im festlichen Rahmen vereinbarten die Kommandeure der deutschen und japanischen Akademie mit ihrer Unterschrift, dass sie im steten Austausch über die Ausbildung an ihren Institutionen bleiben wollen. Dies soll durch gegenseitige Unterstützung bei geplanten gegenseitigen Besuchen regelmäßig geschehen. Beide Seiten bekräftigten damit ihre freundschaftlichen Beziehungen und förderten den aktiven Meinungsaustausch.

Zufriedene Gäste

Die Gäste beendeten den Tag mit einem Gang durch das Manfred-Wörner-Zentrum, in dem sie der Ausstellung „Uniformierte Vielfalt“ besondere Aufmerksamkeit schenkten. Sie wurde im Rahmen des diesjährigen „Diversity Tags“ eröffnet. Sehr zufrieden verabschiedete sich Admiral Sakata nach einem breit gefächerten Programm mit Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit. Er bedankte sich herzlich bei Admiral Stawitzki für die Gastfreundschaft und den regen Gedankenaustausch.