Autor: Philipp Lenske; Fotografin: Katharina Junge

Hamburg, 20.04.2017

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Begeisterte Teilnehmer beider Verbände

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Hauptmann Merten im Gespräch mit einem Mitglied der Jungen Union - Altona

Der CDU-Ortsverband Nienstedten unter Führung des Ortsvorsitzenden Herrn Peter Schmidt hat gemeinsam mit Mitgliedern der Jungen Union Altona die Führungsakademie der Bundeswehr besucht. Dieser Besuch war eingebettet in eine Reihe von Institutionsbesichtigungen, die der Ortsverband in jüngster Zeit unternommen hat.

Ursprung und Zukunft der Akademie

Begrüßt wurde die Gruppe durch den Kommandeur der Führungsakademie, Konteradmiral Carsten Stawitzki, der in seiner Einführungsrede die besondere Bedeutung der Inneren Führung und die damit einhergehende Verantwortung des Führungspersonals der Bundeswehr betonte.

Die Namensgebung der drei Kasernen in Hamburg geht auf Strategen, Philosophen, Reformer und Militärwissenschaftler zurück, deren Theorien heute immer noch großen Einfluss auf die Lehre der Akademie haben.

Politische Besucher herzlich willkommen

Der Kommandeur der Führungsakademie betonte die Wichtigkeit von Besuchern aus der Politik. „Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und muss sich offen der Politik gegenüber präsentieren, um ein umfassendes und transparentes Bild für kommende Entscheidungsfindungen darzulegen.“ Aus diesem Grund wurde die Führungsakademie 1958 aus der Kleinstadt Bad Ems in Rheinland-Pfalz hoch in den Norden in die Hansestadt verlegt, „um die Akademie tief in die Gesellschaft zu verankern“, so der Kommandeur. Admiral Stawitzki ging auf die von der Bundesministerin der Verteidigung Frau Dr. Ursula von der Leyen beauftragte Weiterentwicklung der Führungsakademie und die künftige Rolle als Denkfabrik ein.

Vielseitige Einblicke

Die Führung unter Leitung von Hauptmann Johannes Merten wurde im Manfred-Wörner-Zentrum fortgeführt. Präsentiert wurde unter anderem das Plenum und die umfassende technische Ausstattung des Regieraums. Darüber hinaus wurden die Besucher über das informationstechnische Fähigkeitsprofil der Führungsakademie unterrichtet. Besonders die Besucher der Jungen Union zeigten sich sehr interessiert. Zudem wurden die Besucher detailiert über den Einfluss des kürzliche aufgestellten Kommando Cyber und Informationsraum (KdoCIR) auf die Ausbildung an der Akademie informiert.

Der Besuch endete mit abschließenden Gesprächen und einem gemeinsamen Mittagessen in der Truppenküche der Führungsakademie. Alle sind sich einig: Die vielseitigen Einblicke haben den Besuch zu einem großen Erfolg gemacht.